© D.Schuetz/Pixelio

WGT 2022: England, Nordirland, Wales

In diesem Jahr kommt der Weltgebetstag gleich aus drei Ländern! Alles begann 2017 auf der internationalen Konferenz in Brasilien,als England, Wales und Nordirland (EWNI) als Weltgebetstagsländer für 2022 gewählt wurden. Im November 2018 startete dann Der Schreibprozess. 33 Frauen zwischen 23 und 84 Jahren, aus verschiedenen Konfessionen, Ethnien und mit den unterschiedlichsten Berufen, kamen zusammen, um gemeinsam die Liturgie und die Ländermaterialien zu entwickeln. Eine echte Herausforderung.Dazu schreibt Elizabeth Burroughs, Vorsitzende des WGT-Komitees aus England, Wales und Nordirland:„ Wie erklären Sie mit wenigen Worten, dass Großbritannien nicht England ist, dass die Republik Irland nicht im Vereinigten Königreich liegt, Nordirland aber schon, und dass Schottland im Vereinigten Königreich liegt, aber nicht zu diesem Nationalkomitee gehört? Und das ist nur der Anfang…“ Wie bei jedem Schreibprozess wurde die Gruppe von der Geschäftsführerin des Internationalen Komitees, Rosangela Oliveira aus New York, begleitet. Pastorin Sophie Schuil-Brewer, die an der Gottesdienstordnung mitgewirkt hat, erzählt: „Ich war beeindruckt davon, wie unterschiedlich wir alle waren. Und auch von der immensen Bandbreite an Erfahrungen, die wir mitbrachten. Einen Gottesdienst mit einer Gruppe zu entwickeln, kann zu Spannungen führen. Doch meine Erfahrung mit dem Weltgebetstag hat gezeigt, dass jede von uns wirklich auf die andere hört, dass wir unsere Unterschiede wirklich feiern und so hart daran arbeiten, dass alle Stimmen gehört werden." Der Vers aus Jeremia 29,11, der an die Menschen im Exil in Babylonien gerichtet ist, bedeutet für die Schreiberinnen des Gottesdienstes Hoffnung. Die haben sie ins Zentrum des Gottesdienstes gestellt und fragen: Wer fühlt sich in unseren Ländern wie im Exil? Dazu lassen sie drei Frauen zu Wort kommen, die ihre Geschichte und ihre Hoffnung mit uns teilen. Kommen Sie zu einer unserer WGT-Werkstätten und erfahren Sie mehr über die Gottesdienstordnung, deren Lieder und über unsere Nachbarländer England, Wales und Nordirland. Landestypisches Essen sowie Tänze und typische Rhythmen runden unsere Werkstätten ab.

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Zukunftsplan Hoffnung

Titelbild WGT 2022

© Angie Fox / World Day of Prayer Int. Committee Inc.

Zukunftsplan: Hoffnung - so lautet der deutsche Titel für den Weltgebetstag (WGT) aus England, Wales, Nordirland am 4. März 2022. Beschlossen wurde er im November 2017 auf der digitalen Komitee-Sitzung des Deutschen WGT-Komitees. Es ist zwar noch etwas Zeit bis dahin, aber wir alle können momentan etwas #Hoffnung gut gebrauchen, oder?
Der Weltgebetstag „auf der Insel“ hat eine spannende Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg wuchs die Bewegung stark. Das gemeinsame Gebet gab den Frauen Kraft und Unterstützung in schwerer Not.
Die Weltgebetstagsfrauen aus England, Wales und Nordirland haben eine gemeinsame Webseite: https://www.wwdp.org.uk/

Das Bild zum Weltgebetstag 2022 mit dem Titel “I Know the Plans I Have for You” stammt von der Künstlerin Angie Fox. Die Künstlerin erzählt zu ihrem Bild:
„Ich freue mich sehr, dass ich ausgewählt wurde, den Weltgebetstagsgottesdienst der Frauen meines Landes im Titelbild zu repräsentieren. Ich habe so viele Erinnerungen an WGT Gottesdienste im In- und Ausland, und ich liebe das Gefühl der Zusammengehörigkeit in dem Wissen, dass überall auf der Welt dieselben Gebete in vielen Sprachen und Kulturen, Kirchen und Begegnungsstätten angeboten werden. Dem vorgegebenen Thema folgend habe ich mehrere Symbole verwendet, um die Themen der Gottesdienstordnung abzubilden:
Freiheit: eine offene Tür zu einem Weg über eine endlos offene Aussicht
Gerechtigkeit: zerbrochene Ketten
Gottes Frieden und Vergebung: die Friedenstaube und eine Friedenslilie, die das Pflaster durchbrechen. Über allem ein Regenbogen, er ist ein Symbol für die überragende Liebe Gottes.“