14. April 2021

Ausgesorgt?*

Mit Arbeitszeitverkürzung gegen Altersarmut

Die Corona-Pandemie macht es deutlicher denn je: Vor allem auf den Schultern von Frauen wird die Krise ausgetragen.
Sie übernehmen einen Großteil der Sorgearbeit und
arbeiten zudem mehrheitlich in so genannten systemrelevanten Berufen.

Frauen leisten für die Gesellschaft essenzielle und wichtige Arbeit. Und trotzdem sind vor allem sie es, die nach Renteneintritt arm sind. Was muss sich ändern, damit alle Menschen im Alter ausreichend versorgt sind? Margareta Steinrücke, Soziologin und langjährige Aktivistin, wird uns erzählen wie Arbeitszeitverkürzung etwas ändern kann und was eine neue Normalarbeitszeit mit Geschlechtergerechtigkeit zu tun hat.

An diesem Abend wollen wir miteinander diskutieren und ins Gespräch kommen. Zwischen großen Utopien suchen wir nach konkreten Möglichkeiten, Altersarmut zu verhindern, jetzt etwas zu verändern und die Zukunft im Blick zu behalten.

Referentin Margareta Steinrücke, ATTAC AG Arbeit Fair Teilen
Leitung Flora Mennicken, Waltraud Waidelich, beide Frauenwerk der Nordkirche, Christine Decker, Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern,

Ort ONLINE-Veranstaltung
Kosten keine

* Für diese Veranstaltung sind über die Ev. Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung der Nordkirche, staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung, Fördermittel vom Land Mecklenburg-Vorpommern beantragt.