Unser Jahresprogramm ist da!
Liebe*r Leser*in!
Endlich ist es da - unser Programm für 2026 und es gibt wieder einiges zu entdecken: eine vielseitige Mischung aus Seminaren und Angeboten zu Spiritualität und feministischer Theologie, zu gesellschaftspolitschen Themen, aus dem transkulturellen Dialog, zum Weltgebetstag - für Ehrenamtliche, für Frauen, für Alle. UND natürlich sind wir auch wieder unterwegs mit FrauenReisen zu Fuß und zu Wasser.
Unsere Veranstaltungen und Reisen sind am 10. Dezember ab 16 Uhr buchbar. Es lohnt sich übrigens immer wieder auf unserer Website vorbeizuschauen. Auch im Laufe des Jahres kommen neue Veranstaltungen dazu.
Viel Spaß beim Entdecken und adventliche Grüße,
Ihr/ Dein Team des Frauenwerks der Nordkirche!
Kiel - Hamburg - Rostock, im Dezember 2025
Transkulturelle Frauen in Vielfalt
Für alle Frauen, die Interesse an ökumenischer und transkultureller Arbeit haben
13.01.2026, 18-20 Uhr, Online
Ein wichtiger Schritt für ein gelungenes Miteinander ist die Kommunikation:
Die Welt von heute ist ein globales Dorf geworden. Frauenperspektiven können in Diskussionen über soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Inklusion nicht ohne ihre Vieldimensionalität betrachtet werden. Es ist wichtig, Geschlecht und verschiedene Formen der Vielfalt bei den Bemühungen um die Schaffung eines gerechteren Umfelds in den Gemeinden, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft insgesamt zu berücksichtigen. In diesem Sinne möchten wir uns mit allen, die eine eigene transkulturelle Biografie haben oder in einem transkulturellen Kontext arbeiten, auf einen gemeinsamen Fortbildungsweg begeben.
Im Einführungsseminar in die Gewaltfreie Kommunikation lernen wir das Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) als ein Handlungskonzept kennen. Es umfasst eine Kommunikationstechnik und vor allem eine Haltung. Ziel der GFK ist es, empathisch in Verbindung zu Gefühlen und Bedürfnissen zu treten, um eine tragfähige Verbindung zum Gegenüber und ein wohlwollendes Verhältnis zu sich selbst aufzubauen. In dem Seminar erfahren wir die GFK-Grundlagen, machen eine kleine Übung und neugierig auf mehr.
Schweden 2025 und 2026
Abenteuer für Ehrenamtliche
Raus aus dem Alltag – hinein in die Schöpfung. Für sieben Tage haben sich 18 Frauen angemeldet und sind im September 2025 in die Natur in Südschweden eingetaucht. Gemeinsame Aktionen, Andachten, Kanufahren, Wanderungen, im See baden, das Plumpsklo besuchen, Handwerkeln, Kochen und vieles mehr haben wir unter dem Motto "Starke Frauen wir Du und ich" erlebt. Wir haben uns mit Frauen aus der Bibel beschäftigt und uns ihnen durch vielfältige Methoden genähert. Wir haben Frauen aus der heutigen Zeit genauer betrachtet und haben uns selbst dabei besser kennen gelernt. Wann ist eine Frau stark? Wenn sie wie Miriam die Pauke schlägt oder wie Maria und Marta diakonische Dienste tut oder wenn Tränen und Trauer sein dürfen und die Gemeinschaft diese trägt? Alles ist stark! Definitiv.
Einige Teilnehmerinnen haben über die gemeinsame Zeit folgendes geschrieben:
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"Wir haben uns gemeinsam aus unseren Komfortzonen getraut, sind über uns hinausgewachsen und haben dabei neue Aktivitäten entdeckt."
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"Wärmende Gemeinschaft, die durch Herbst und Winter trägt."
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"Die Kombination aus Gemeinschaft erleben, kreativ sein können und der wundervollen Natur ist einfach grandios und sehr nährend."
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"An diesem wunderschönen Ort, in der guten Gemeinschaft von Frauen und einem großartigen Team fühlte ich mich manchmal dem Himmel ein Stück näher."
Im nächsten September geht es wieder für ehrenamtliche Frauen nach Schweden. Vom 12.09.2026 bis zum 19.09.2026 sind wir im Abenteuerlager in Südschweden und werden in Gemeinschaft wachsen und mit Gott unterwegs sein. Wir freuen uns auf abenteuerliche Zeiten 2026.
Abschied vom Klima-Projekt
"Vielfalt wächst" feierte Abschlussfest
Das Projekt "Vielfalt wächst - Klimabewusstsein erden", das im Juni 2023 startete, schloss am 28. September mit einem tollen Spätsommerfest auf Gut Wulksfelde. Die Projektleitungen Inga Hillig-Stöven und Auguste Sander blickten dankbar zurück auf gut 50 durchgeführte Angebote in Workshops, Online-Vorträgen und auf Exkursionen: In Naturschutzgebieten, auf Friedhöfen und auf Streuobstwiesen oder direkt vor der Haustür lernten Menschen genau hinzuschauen und die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere und die Schöpfung Gottes wahrzunehmen und sich für ihren Erhalt einzusetzen.
Ein dickes Dankeschön ging an die Klima-AG, Unterstützerinnen der Frauenarbeit aus einigen Kirchenkreisen, dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt sowie dem Umwelt- und Klimaschutzbüro der Nordkirche, ohne die das Projekt nicht hätte durchgeführt werden können. Inga Hillig-Stöven und Auguste Sander dankten auch der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (N.U.E.) und der Umweltlotterie BINGO! sowie den Hauptbereichen der Nordkirche, die das Projekt mitfinanzierten.
Und auch wir wollen Danke sagen: Liebe Inga, liebe Auguste, es war toll Euch in unserem Team zu haben! Ihr habt viel bewegt. Wir haben viel gelernt. Alles Gute für Euch und Gottes Segen!❤️
Alle in einem Boot
Eine ganz besondere Frauendelegiertenkonferenz fand am Samstag, 11. Oktober mit Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen aus der Zeit der Nordelbischen Kirche in der Flussschifferkirche in Hamburg statt. Das Motto der Tagung lautete "Brückenschlag".
Im Mittelpunkt stand die Präsentation der Dokumentation "Vor allen Dingen hat es Spaß gemacht". Darin wird die Arbeit des Frauenwerks in der Nordelbischen Kirche in den Jahren 1977-2012 anhand vieler Berichte und Quellen gezeigt.
Die Mitglieder des Redaktionsteam Gerhildt Callies, Heide Emse und Käthe Stäcker waren jahrzehntelang als hauptamtliche Theologinnen und Referentinnen in leitender Funktion in der Kirche und besonders in der Frauenarbeit tätig. Ohne sie wäre diese lebendige Frauenarbeit, von der die Dokumentation berichtet, gar nicht möglich gewesen. Mit ihnen konnten wir gemeinsam auf die Anfänge und die Entwicklung der evangelischen Frauenarbeit in diesem Zeitraum zurückblicken und anschließend darüber sprechen, was aktuell wichtige Themen der Frauenarbeit sind. Am Nachmittag gab es sieben moderierte Stationen zu einzelnen Themen aus der Dokumentation und darüber hinaus. Mit diesem Wissen um die feministischen Aufbrüche der Vergangenheit und im Kontext aktueller frauenpolitischer Debatten konnten wir eine Brücke schlagen in die Gegenwart und Impulse und Aktionsfelder für die evangelische Frauenarbeit der Zukunft entwickeln.
Die Vorstandsfrauen Ulrike Paulsen, Sylvia Schacky und Paula Mergemeier haben diese außergewöhnlich stärkende Frauendelegiertenkonferenz in Zusammenarbeit mit uns geleitet.
❤️Danke an alle, die mitgestaltet, diskutiert und beigetragen haben, dass so viel Energie übersprang!
Unsere Weihnachtsbotschaft✨
Liebe*r Wegbegleiter*in!
Jedes Jahr an Weihnachten wird es heilig. "Stille Nacht, heilige Nacht!" klingt es in Kirchen und auf Weihnachtsmärkten und vom heiligen Geschehen in Bethlehem wird erzählt. Aber was ist eigentlich heilig? Die Menschen, die vom Stern und von den Engeln an die Krippe geführt werden – Angesehene und Mächtige, Einfache und Ausgesonderte – erfahren das Heilige ultimativ und unmittelbar. Von ihnen erfahren wir: Heilig ist, was mich und mein Leben übersteigt, was mich in tiefes Staunen versetzt und mir die Sprache verschlägt. Heilig ist, was mich mit heller Freude flutet, die zu groß ist nur für mich allein, die nach außen drängt in überschwänglichem Jubel. Heilig ist, was mich ergreift, berührt, ja betrifft; was mir so kostbar ist, dass ich es bewahren, schützen und gleichzeitig mit anderen teilen möchte. In der Weihnachtsgeschichte tragen die Einfachen und Ausgesonderten das Heilige hinaus in die Welt und die Angesehenen und Mächtigen schützen es vor Gewalt und Korrumpierung. Was ist mir eigentlich so heilig, dass ich mich in dieser Weise dafür einsetze? Vielleicht ist die Advents- und Weihnachtszeit genau dazu da, darüber nachzudenken.
Wir freuen uns auf neue Begegnungen im nächsten Jahr und wünschen heilige Weihnachten voller Staunen und Jubel!
Ihr/ Dein Team des Frauenwerks der Nordkirche✨