Zeit für neue Wege
Moin! Unser Programm ist da!
Unsere Planungen für 2027 laufen auf Hochtouren und wir freuen uns, Dir schon jetzt die ersten Angebote vorstellen zu können.
Ab dem 20. Oktober um 16 Uhr kannst Du unsere FrauenReisen und mehrtägigen Seminare für 2027 über unsere Website buchen.
Freue Dich auf ein buntes Programm mit besonderen Auszeiten und inspirierenden Begegnungen!
Und das Beste: Das Programm wächst weiter. In den kommenden Wochen werden nach und nach weitere Seminare veröffentlicht. Schau deshalb gerne immer mal wieder auf unserer Website vorbei und entdecke neue Angebote.
Hier geht es zur Anmeldung unserer Reisen und Seminare.
Wir freuen uns darauf, Dich 2027 bei einer Reise oder einem Seminar begrüßen zu dürfen! 🌿⛵🍂
Wir optimieren unseren Newsletter stetig und haben uns jetzt dazu entschlossen, mit dieser Ausgabe das „Du“ einzuführen. Das „Du“ nutzen wir bereits in unseren Seminaren, auf Reisen und auf Online-Veranstaltungen, warum also nicht auch im Newsletter?!
Herzliche Grüße
Dein Team des Frauenwerks der Nordkirche!
Kiel - Hamburg - Rostock, im Oktober 2026
Per Zoom nach Kamerun
Im Klimaprojekt „lebens_räume_gestalten – global verbunden lokal aktiv“, dem Projekt zum Schutz der Biodiversität, berichten wir gemeinsam mit Aktivistinnen vom Projekt „Keep Nkwen klean“ aus dem Norden Kameruns über globale Umweltverschmutzung und Lösungen.
Am 27.Oktober von 19 – 20:30 Uhr – ONLINE – werden drei Referentinnen aus Nkwen in Kamerun live und mit Filmen von ihrer Arbeit zeigen, wie sie erfolgreich aber auch mit Hindernissen gegen die steigende Umweltverschmutzung durch unkontrollierte Abfälle in ihren Gemeinden kämpfen. Unterstützt werden wir dabei von Delphine Takwi, Theologin und Referentin für Transkulturellen Dialog und Müttergesundheit im Frauenwerk der Nordkirche.
Zum Problembewusstsein gehört die Lösung. Daher nehmen uns auch genügend Zeit für den Austausch über unsere Wegwerfkultur und was wir dagegen tun können, um unsere Gesundheit und unsere Lebensgrundlagen vor Schadstoffen zu schützen.
Die Veranstaltungssprache wird Englisch sein - mit einem Angebot für Deutsch-Englische Übersetzung.
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Frauenfrühstück im Advent
Am Samstag, den 12. Dezember 2026, laden Doreen Habermann vom Bibelzentrum Barth und Barbara Hoffmann-Fette aus dem Frauenwerk der Nordkirche herzlich zu einem besonderen Frauenfrühstück im Advent ein.
Unter dem Motto „Meine Seele lobt die Lebendige“ begeben wir uns gemeinsam auf Spurensuche nach der Hoffnung, die aus Marias Lied, dem Magnifikat, spricht. Was gibt uns trotz Sorgen und Herausforderungen Kraft und Zuversicht? Wo finden wir selbst Gründe zum Loben und Danken?
Freu Dich auf ein reichhaltiges Frühstück, inspirierende Impulse und anregende Gespräche in adventlicher Atmosphäre.
Termin: Samstag, 12.12.2026, 10.00–12.00 Uhr
Ort: Bibelzentrum Barth, Sundische Str. 52, 18356 Barth
Kosten: 18 €
Anmeldung: bis 09.12.2026 an info@bibelzentrum-barth.de
Wir freuen uns auf einen inspirierenden Adventsvormittag mit Dir!
Eine ökofeministische Theologie der Erde
Welche theologischen Lehren haben zu einer ausbeuterischen Haltung gegenüber der Natur geführt? Im Frauenwerksprojekt zum Schutz der Biodiversität laden wir dich herzlich dazu ein, über diese kritische Frage zu diskutieren.
Am 4. November von 19 – 20:30 Uhr – ONLINE – Die feministische Theologin und Publizistin Dr. Doris Strahm zeigt die Folgen der Trennung von Gott und Welt, Mensch und Natur sowie Mann und Frau auf und entwirft eine neue Sicht auf die Verbundenheit allen Lebens. Hier werden wir unterstützt vom Ev. Frauenwerk Ostholstein und dem Ev. Bildungswerk Kirchenkreis Plön-Segeberg.
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Es reicht! – "trotz allem" Gottesdienst
Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter und geschieht oft dort, wo Betroffene Schutz und Vertrauen erwarten. Am 25. November 2026, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, findet in der Christuskirche in Hamburg-Eimsbüttel um 19 Uhr ein besonderer Gottesdienst unter dem Motto „Es reicht! – Trotz allem Gottesdienst“ statt.
Der Gottesdienst bietet Raum für Klage und Hoffnung, für Solidarität und Ermutigung. Gemeinsam erinnern wir an Frauen weltweit, die Gewalt, Unterdrückung oder Ausgrenzung erfahren, und setzen ein Zeichen für Würde, Freiheit und ein Leben ohne Gewalt. Zugleich wollen wir deutlich machen: Gewalt gegen Frauen darf keinen Platz haben – weder in unserer Gesellschaft noch in unseren Familien und Gemeinden.
„Trotz allem“ bedeutet, der Gewalt nicht das letzte Wort zu überlassen, sondern Hoffnung zu teilen, füreinander einzustehen und auf Gerechtigkeit und Frieden zu vertrauen.
25. November 2026 | 19 Uhr
Christuskirche Hamburg-Eimsbüttel (U-Bahn Christuskirche)
Gespräche und Snacks im Anschluss
100 Jahre Weltgebetstag:
Festlicher Auftakt in Sanitz
Mit einem festlichen Gottesdienst und einem bunten Begegnungstag wurde Ende September in Sanitz das Jubiläumsjahr „100 Jahre Weltgebetstag“ für die Nordkirche eröffnet. Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zusammen, um gemeinsam zu beten, zu singen und auf die bewegte Geschichte des Weltgebetstags zurückzublicken.
Neben Elementen aus früheren Weltgebetstagsordnungen, Musik aus verschiedenen Ländern und persönlichen Erinnerungen stand vor allem die weltweite Verbundenheit im Mittelpunkt. In Gesprächen und Begegnungen wurde deutlich, wie der Weltgebetstag seit vielen Jahrzehnten Menschen über Länder- und Kulturgrenzen hinweg verbindet und sich für Frieden, Gerechtigkeit und gegenseitiges Verständnis einsetzt.
Die Auftaktveranstaltung zeigte eindrucksvoll: Der Weltgebetstag ist auch nach 100 Jahren lebendige Gemeinschaft und gelebte Ökumene. Das Jubiläumsjahr wird nun mit weiteren Veranstaltungen in der Nordkirche fortgeführt und lädt dazu ein, die Geschichte und Bedeutung dieser weltweiten Bewegung neu zu entdecken!
cara*SH: Für die Stärkung der Rechte von Sexarbeitenden
Die Fachberatungsstelle cara*SH hat eine Stellungnahme zur aktuellen Debatte um die Rechte von Sexarbeitenden veröffentlicht. Darin spricht sich die Einrichtung für eine menschenrechtsbasierte Politik aus, die die Selbstbestimmung von Sexarbeitenden achtet und ihre Rechte stärkt.
Aus Sicht von cara*SH führt die die Kriminalisierung der Nachfrage von sexuellen Dienstleistungen nicht zu mehr Schutz, sondern kann dazu beitragen, dass Sexarbeit in unsichtbare und unsicherere Bereiche verdrängt wird. Stattdessen fordert die Beratungsstelle bessere Arbeitsbedingungen, einen diskriminierungsfreien Zugang zu Gesundheitsversorgung und Beratung sowie einen wirksamen Schutz vor Gewalt und Ausbeutung.
Gleichzeitig betont cara*SH, dass Menschenhandel und Zwangsprostitution konsequent bekämpft werden müssen. Der kirchliche Auftrag der Einrichtung ist es, Menschen unabhängig von moralischen Bewertungen zu begleiten, ihre Würde zu achten und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
Die vollständige Stellungnahme findest Du auf unserer Website.
Frauendelegiertenkonferenz:
Klar Haltung zeigen
Am 10. Oktober 2026 fand die Frauendelegiertenkonferenz (FDK) erstmals in Mecklenburg-Vorpommern und erstmals in hybrider Form statt. Im Stift Bethlehem in Ludwigslust kamen Frauen vor Ort und digital zusammen, um sich mit dem Thema Antifeminismus auseinanderzusetzen. Ein Videogrußwort von Regionalbischöfin Schlauraff aus Magdeburg eröffnete die Veranstaltung.
In den historischen Räumen des Stifts wurde deutlich: Antifeminismus ist kein Randphänomen. Die Ablehnung von Gleichstellung und Vielfalt kann demokratiefeindliche Tendenzen stärken und stellt eine Herausforderung für ein respektvolles Miteinander dar. Neben fachlichen Impulsen erhielten die Teilnehmerinnen praktische Anregungen, wie sie rechten Parolen und polemischen Aussagen im Alltag begegnen können.
Die evangelische Frauenarbeit der Nordkirche setzt sich weiterhin für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und die gleiche Würde aller Menschen ein – getragen von der Hoffnung und Freiheit des Evangeliums.
Schwedenreise:
Ich wollte mein Lachen zurück
Als ich die Ausschreibung für die „Auszeit für Ehrenamtliche“ in Schweden sah, wusste ich sofort: Da muss ich mit. Ich war müde vom Alltag, von Verantwortung und davon, immer an alles denken zu müssen. Mein Ziel war klar: Ich wollte mein Lachen zurück.
Im September 2026 machte ich mich auf den Weg nach Lenhovda. Ich kannte weder den Ort noch die anderen Frauen. Was ich fand, war eine Woche voller Begegnungen, Ruhe und Freiraum. Besonders wertvoll waren die Gespräche mit den anderen Teilnehmerinnen. Gleichzeitig durfte ich lernen, dass ich nicht immer überall dabei sein muss. Spaziergänge, Blaubeeren pflücken oder Zeit an meinem „magischen Ort“ halfen mir, bei mir selbst anzukommen.
Mein Handy blieb ausgeschaltet. Eine Woche lang nicht erreichbar zu sein, fühlte sich überraschend befreiend an.
Am Ende der Reise wurde mir etwas Wichtiges klar: Ich liebe mein Leben mit meiner Familie und meinem Beruf. Was sich ändern muss, ist nicht mein Leben, sondern mein Umgang mit Verantwortung. Ich muss nicht alles tragen, regeln und auffangen. Ich darf loslassen und anderen zutrauen, ihren eigenen Weg zu gehen.
Und mein Lachen? Das ist wieder da.
Das schönste Geschenk dieser Woche war die Erkenntnis, dass ich nicht die Verantwortung für die ganze Welt tragen muss. Deshalb möchte ich mir diese Auszeit bewahren und auch künftig regelmäßig Zeit nur für mich nehmen.
Wenn ich heute wieder das Gefühl habe, alles allein schaffen zu müssen, denke ich an Schweden: an meinen magischen Ort, die Sauna am See, die Elche und die vielen inspirierenden Frauen. Und an die wichtigste Erinnerung:
Lache, so viel du kannst. Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu tun.
Teilnehmerin Lara-Lena
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Grüner Tipp:
Alte Obstsorten bewahren
Alte Streuobstwiesen und naturnahe Gärten sind wertvolle Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanze. Doch sie werden immer seltener.
Anfang Oktober konnten wir im Projekt „lebens_räume_gestalten – global verbunden lokal aktiv“ in Rostock erleben, wie viel Freude gemeinsames Ernten und Verarbeiten macht. Aus den Äpfeln alter Hochstammbäume wurde in Handarbeit frischer Apfelsaft gepresst, direkt abgefüllt und mit nach Hause genommen.
Solche alten Gärten und Streuobstwiesen sind weit mehr als nur Orte für eine reiche Ernte. Sie bieten wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und tragen dazu bei, unsere biologische Vielfalt zu erhalten. Gleichzeitig erinnern sie uns daran, wie eng Natur, Jahreszeiten und unsere Lebensmittel miteinander verbunden sind.
Unser Grüner Tipp: Nutze die Erntezeit, entdecke regionale Früchte und genieße bewusst, was direkt vor unserer Haustür wächst. Jede Stunde, die Du in einen Garten, die Obsternte oder die Verarbeitung heimischer Früchte investierst, ist auch ein Beitrag zum Erhalt wertvoller Lebensräume. Selbstgemachte Marmelade oder frisch gepresster Apfelsaft sind deshalb nicht nur lecker, sondern auch ein kleines Stück gelebter Nachhaltigkeit.
Wer einen Eindruck von der Aktion in Rostock gewinnen möchte, findet online einen Beitrag von RegioTV Rostock zur Vielfalt alter Apfelsorten.
Weitere "Grüne Tipps" wird es in den kommenden Newslettern geben. Wenn Du schon vorher mehr von unserer Arbeit mitbekommen möchtest, begleite uns gerne auf Instagram.
Herzliche Grüße
Dein Team des Frauenwerks der Nordkirche