Die bekannte palästinensische Autorin und Friedenspädagogin Sumaya Farhat-Naser wird von der aktuellen Situation im seit 1967 besetzten Palästina zu berichten. Sie lädt ein, an diesem Abend teilzuhaben an ihrem Erleben und an ihrer Hoffnung inmitten von Krieg und Gewalt.
Was bewegt die Menschen in Palästina nach dem 7. Oktober 2023, angesichts der verschärften militärischen Einschränkungen, der immer weiter eskalierenden aggressiven Siedlergewalt und der rechtspolitischen Entwicklungen in Israel? Wie kann man unter den aktuellen Lebensbedingungen nicht verzweifeln und sich trotz erlebter Gewalt und Ungerechtigkeit auch weiterhin für den Frieden einzusetzen? Woraus Kraft schöpfen, um Hoffnungslosigkeit und Resignation zu überwinden?
Die palästinensische Christin Sumaya Farhat-Naser will sich nicht entmutigen lassen. «Die Kraft kommt aus dem Glauben, dem Zusammenhalt, der Menschlichkeit und aus den Werten und Idealen unserer Kulturen.» Friedensarbeit ist viel schwerer als Krieg und Gewalt, denn Hoffnung braucht Mut. In ihrer täglichen Arbeit mit Frauengruppen und Jugendlichen muslimischer und christlicher Herkunft setzt sie sich seit Jahrzehnten ein für gewaltfreien Dialog und den Verzicht auf Gewalt bei der Lösung des Nahostkonflikts - für die Zukunft Palästinas.
Die Referentin Sumaya Farhat-Naser aus Palästina, geboren 1948 in Birzeit bei Ramallah in Palästina, ist promovierte Biologin und Professorin i.R. und auch international ausgezeichnete Autorin zahlreicher Bücher.
Datum: Freitag, 29. Mai 2026, 19 - 21 Uhr
Ort: Evangelisch-Reformierte Kirche in Hamburg, Ferdinandstr. 21 ( - und online als Livestream)
Leitung: P. Dr. Reiner Kuhn und Pn. Uta Gerstner, Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg
Veranstalterin: Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg
Unterstützt von: Frauenwerk der Nordkirche
Anmeldung: Über diese Website
Kosten: keine
Ein Angebot des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg